Weiches Wasser ist ausschließlich vorteilhaft – und hier erfahren Sie, warum!

Warum weiches Wasser?

 

Das Trinkwasser des Lußhardt wird aus sehr großen Tiefen und aus stark mineralhaltigem Gestein gefördert. Es ist deshalb leider sehr kalkhaltig und hat einen sehr hohen Härtegrad (20,2°dH). Dieser hohe Härtegrad führt zu

  • Kalkablagerungen und Verkalkung von Wasserrohren und Haushaltsgeräten,
  • erhöht den Verbrauch von Spül- und Waschmitteln und
  • belastet damit (unnötigerweise!) die Umwelt,
  • beeinträchtigt den Geschmack und das Aussehen empfindlicher Speisen und Getränke (z. B. Suppen, Tee und Kaffee).

 

Unser Trinkwasser ist von ausgezeichneter Qualität, hat regional jedoch unterschiedliche Härtegrade. Der Härtegrad das Wassers wird überwiegend durch den Gehalt von Calcium und Magnesium bestimmt. So unterscheidet man zwischen weichem, mittelhartem und hartem Wasser.

 

Weiches Wasser, wie bspw. das aus dem Bodensee oder auch in immer mehr umliegenden Gemeinden, ist nicht nur besser für die Haut, sondern auch günstiger für alle Anwendungen, bei denen das Wasser erhitzt wird: zum Waschen, Putzen, für Getränke (Kaffee, Tee), zum Gießen von Zimmerpflanzen uvm. Kalkablagerungen an Fliesen und auf Emaille entstehen deutlich langsamer. Diese Ablagerungen machen Badezimmer und Küchen in unserer Region mit hartem Wasser extrem pflegeintensiv. Auch für Wasserleitungen, Heizung, Kaffeemaschinen, Wasserkocher, Bügeleisen und Waschmaschinen ist weiches Wasser empfehlenswert, da hartes Wasser entsprechend schädlich ist und schließlich zum “Durchkalken” mechanischer Teile führen kann. Auf private Hausentkalkungsanlagen kann dann ebenfalls verzichtet werden.

 

Das alles schont die Umwelt, spart in jedem Fall viel Geld und reduziert zusätzlich sogar auch noch weitere gesundheitliche Risiken!

 

Weiches Wasser steht in Regionen mit kristallinen Gesteinen im Boden, wie Granit, Gneis und Basalt, zur Verfügung. Bei uns in der Region muss es – wie das bereits in vielen umliegenden Gemeinden der Fall ist – ganz einfach erzeugt werden, und zwar am besten zentral durch die Profis im Wasserwerk!

 

Wird weiches Wasser bspw. durch eine zentrale Wasseraufbereitung neu in einer Stadt, Gemeinde oder Region eingeführt, kommt es gerade zu Beginn häufig zu Anwendungsfehlern. Es wird aus Gewohnheit heraus zu viel Waschmittel oder zu viel Seife verwendet. Zu hohe Dosierungen führen in der Folge zu starker Schaumbildung und es dauert länger, die Seife wieder abzuspülen. Mit der simplen Reduzierung der Menge kann der Verbraucher die Umwelt und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel schonen!

Übrigens: Auch Regenwasser ist weich!

Das „Problem“ Kalk

Kalk im Wasser ist nichts Unnatürliches und somit auch nichts Gefährliches, aber im Haushalt und der Industrie kann er schnell zum Problem werden. So setzt er sich im Laufe der Zeit auf Oberflächen und in Leitungen und wasserführenden Geräten ab und kann so zu Verschmutzungen und im schlimmsten Fall zu Verstopfungen führen, welche die Funktionalität beeinträchtigen.

Ein weiterer in der Praxis oft vernachlässigter Faktor ist die Begünstigung der Bildung von sogenannten Biofilmen durch Verkalkung von Leitungen, Armaturen und wasserführenden Apparaturen. Es ist leicht nachvollziebar, dass Bakterien und andere Mikroben besser an rauhen als an glatten Flächen anhaften können. Das Verkalken der Flächen erhöht diese Rauheit erheblich und Bakterienkulturen finden somit deutlich besseren Halt.

Weiches Wasser reduziert das Entstehen dieser Oberflächen und damit auch intensive Kontamination durch potenzielle Krankheitserreger.

Flüssige Lebensqualität für zu Hause

Wir in Deutschland können sicher sein: Wenn wir den Wasserhahn aufdrehen, erhalten wir reines, hochwertiges Trinkwasser. Man unterscheidet jedoch zwischen weichem und hartem Wasser. Bei geringen Härtegraden ergeben sich deutliche Vorteile, die man fühlt und schmeckt – und die sich langfristig aufs Portemonnaie auswirken. Weiches Wasser ist somit ein Plus für jeden Haushalt.

Auch ein Gewinn für Unternehmen

Nicht nur zu Hause, auch in der Wirtschaft wird hochwertiges Wasser mit geringem Härtegrad bevorzugt. Es lässt sich zwar hartes Brauchwasser zu weichem Wasser aufbereiten. Doch Ärzte, Zahnärzte sowie produzierende Unternehmen können sich durch weiches, salzarmes Wasser kostenintensive und umweltbelastende Prozesse sparen.

Weiches Wasser herstellen: das Prinzip der Umkehrosmose

Bei der Umkehrosmose wird Wasser durch eine durchlässige Membran mit ultrafeinen Poren gepresst. Dabei findet ein Trennungsprozess auf molekularer Ebene statt: Wassermoleküle passieren die Membrane, während im Wasser gelöste Stoffe wie Salze, Kalk, Nitrat, Schwermetalle, radioaktive Teilchen wie Cäsium, organische Verbindungen (Dioxine, THMs) und Pestizide – abhängig vom Moleküldurchmesser – zu 90 bis sogar 99% zurückgehalten werden.

 

Aktiver Umweltschutz

Die Seife schäumt nicht so stark, der Wasserkocher verkalkt und verweigert seinen Dienst, Rohrleitungen verstopfen und das Haar wird schneller spröde – diese Effekte können durch den Einsatz von hartem Wasser auftreten. Die Vorzüge von weichem Wasser resultieren vor allem aus dem vergleichsweise geringen Anteil von Calcium und Magnesium.

Die sich daraus ergebende Reduktion von Verbrauchsmaterial (Seifen, Shampoos, Reinigungsmittel uvm.) führt nicht nur zu einer Kostenersparnis im eigenen Geldbeutel, sie schont auch massiv die Umwelt: in Bruchsal wird nach Berechnungen von Experten bspw. jährlich allein eine Menge von 80 Tonnen (!) Waschmittel eingespart. Das entspricht über 12.000 großen Waschmittelpackungen…

Experten berechnen in Waghäusel und Hambrücken ein Einsparpotenzial von alleine ca. 65 Tonnen (!) Waschmittel pro Jahr – dazu kommen noch Kalk- und Flüssigreiniger, Duschgels, Seifen, Kaffeefilter und vieles andere mehr…

FAQ – häufig gestellte Fragen

 

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